Der Hockenheimring - Umbau

Januar 2002, in wenigen Tagen wächst hier die größte Baustelle im Rhein-Neckar-Raum. In nur 6 Monaten soll, wo jetzt noch 47 Hecktar Wald stehen, eine der modernsten und sichersten Formel 1 Rennstrecke entstehen.
Keine leichte Aufgabe, aber mit dem Sachsenring im Referenz-Rucksack wird die Meeraner Niederlassung der Bickhardt Bau AG mit ihrem eingespieltem Team auch dieses Bauvorhaben knacken.

Durch unsere gezeigte Leistung am Sachsenring und bei der Porsche-Teststrecke in Leipzig, konnte auch hier unser junges Unternehmen sich als Subunternehmer beweißen.

Die 62 Millionen Euro teure Umbaumaßnahme hat den 6,8 km langen traditionellen Hockenheimring auf 4,5 km verkürzt, wobei durch die Parabolika und Spitzkehre der Hochgeschwindigkeitskurs und die Überhol- möglichkeiten erhalten blieben.

Bei dem Umbau wurden in kürzester Zeit 580 000 Kubikmeter Erde bewegt und für den Streckenunterbau 355 000 Tonnen Schottergemisch eingebaut.

Um die Sicherheit der Formel 1 weiter zu erhöhen, wurden die meisten Auslaufzonen nicht mit Kies versehen, sondern asphaltiert. Insgesamt wurden 210 000 Quadratmeter alphaltiert.
Die besondere Mischung des Rennasphalts wurde mit einer Genauigkeit von 3 mm auf 4 Meter aufgezaubert
.

Um eine spätere Aufforstung vorzubereiten, wurde die alte Strecke zurückgebaut und mit Waldboden aufgeschüttet.

In den darauffolgenden Foto-Alben
möchten wir Ihnen einige
Umbaubilder zeigen,
auf die Geschichte der nicht mehr existierenden
Jim Clark-Kurve und der Senna-Schikane eingehen
und den
neue Strecke vorstellen